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Latein

Salvete, discipulae et parentes et amici amicaeque!

Hic est pagina Latina.
Lingua Romana maximi momenti est et discipulis valde prodest.
Itaque discipulas bene docere studemus.

  

Warum Latein?

Hier können Sie nähere Informationen bezüglich der Wahl des Faches Latein downloaden:

  

Warum sollte man Latein lernen, wenn doch Frankreich so nah

und Französisch eine lebendige Sprache ist?

 

  

Latein als Kultursprache

Latein verbindet Europa zu einer Kultur- und Wertegemeinschaft. Über Jahrhunderte hinweg wurde Latein im römischen Reich gesprochen. Gesetzestexte und Briefe, Gedichte und Sagen, Verwaltungsdokumente und Geschichtsbücher wurden auf Latein verfasst.

Latein war bis in die Neuzeit hinein die Wissenschaftssprache für Theologen und andere Wissenschaftler.

Wer die kulturellen Wurzeln unserer europäischen Welt in der Tiefe verstehen will, muss die Texte selbst lesen und übersetzen können.

Lernt man Latein, dann denkt man anders nach über die eigene Denkweise, das Staatswesen, die Justiz, den Sinn des Lebens.

Lernt man Latein, lernt man also gleichzeitig die Grundlagen der Geschichte, Kulturgeschichte, Religionsgeschichte und Philosophie.

Aus den gelesenen Texten ergeben sich universelle Fragen nach Ethik, Werten, dem Sinn des Lebens und der Verantwortung des Einzelnen für das Ganze.

Auch er Einblick in den Alltag der Römer ist für die Schülerinnen interessant. Der Vergleich mit der eigenen Lebenswelt öffnet den eigenen Horizont und macht Spaß.

  

  • Soll man sich für ein politisches Amt bewerben?
     
  • Sklaverei – ganz normal, notwendiges Übel oder verwerfliches Unrecht?
     
  • Frauenrechte damals und heute – wie ist das zu bewerten?
     
  • Wie geht man mit der Gefahr des Umsturzes und der Tyrannei um?
     
  • Was macht einen guten Redner aus?
     
  • Wie sorgt man für ein gerechtes Urteil vor Gericht?
     
  • Welche politischen Entscheidungen bewirkten das Ende der römischen Republik?
     
  • Wie verwalteten die Römer ihr riesiges Reich?
     
  • Wie gewannen die Römer ihre Kriege?
     
  • Welche Ingenieurskunst war nötig, um Rom mit Trinkwasser zu versorgen?
     
  • Darf ein Mensch sich selbst töten?
     
  • Wie kann man das Recht des Einzelnen gegen das Recht der Allgemeinheit aufwiegen?
     

  

Latein als Basissprache

Latein ist die Basis aller romanischen Sprachen, also Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch und Französisch. Auch in der englischen Sprache gibt es viele Lehn- und Fremdwörter, die sich aus dem Lateinischen erschließen lassen. Im Zusammenspiel mit anderen Sprachen hilft Latein, Fremdwörter zu verstehen und zu behalten.

Lernt man mehrere Sprachen gleichzeitig, hilft Latein die Wortstämme zu merken und zu vernetzen. Man lernt insgesamt leichter.

Viele Lehnwörter und Fremdwörter sind auch im Deutschen zu finden. Wer Latein lernt, erkennt vieles wieder und kann es sich leichter merken. Wer Latein lernt, wird auch Fremdwörter leicht erschließen können.

Ordnen Sie doch einmal folgende Wörter auf Latein und Deutsch bzw. Englisch einander zu. Sie werden sehen, Latein ist ganz einfach.

cella   Nase
corpus   Keller
fenestra   schreiben
murus   Körper
nasus   Ziegel
singulus   Fenster
caulus   Ausgang
scribere   Kohl
tegula   einzeln
exitus   Mauer

  

to express   accedere - hinzutreten
to accept   vox, vocis - Stimme
to access   exprimere - ausdrücken
studious   interesse – dabei sein
to add   accipere - annehmen
example   addere - hinzugeben
voice   studere – sich bemühen
interesting   exemplum – Beispiel

  

Latein als Schlüsselqualifikation

Latein ist eine logisch aufgebaute Sprache. Die Grammatik hat Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Deutsch und Englisch. In der Beschäftigung damit hilft Latein, auch die deutsche und englische Grammatik besser zu verstehen.

Latein erfordert ein Lernen mit System. Die dabei erworbenen Arbeitstechniken helfen auch in anderen Fächern weiter. In Latein lernt man das Lernen besonders systematisch.

Latein erfordert fleißiges Vokabellernen und Grammatiklernen. Aber man muss auch die gelernten Fakten logisch verknüpfen und anwenden. Das gilt auch für andere Fächer, z.B. die Naturwissenschaften.

Latein stärkt die sprachliche Kreativität und erweitert auch den deutschen Wortschatz und das Verständnis deutscher Satzstrukturen. Latein stärkt das Leseverständnis im Deutschen, denn auch wenn in der Alltagssprache Phänomene wie Passiv, Genitiv und Konjunktiv immer mehr verschwinden, spielen sie in der Schriftsprache noch eine große Rolle.

  

Ab wann kann man Latein lernen?

Bei der Wahl der zweiten Fremdsprache nach Klasse 5 kann sich die Schülerin zwischen Französisch, Latein und MUT entscheiden.

Latein wird dann ab Klasse 6 als zweite Fremdsprache unterrichtet und ab Klasse 7 im Gymnasium weitergeführt. Wenn eine Schülerin nach der 6. Klasse in die Realschule wechselt, kann sie dort eines der Wahlpflichtfächer (außer Französisch) wählen, ohne Nachteile zu haben.

Auch als dritte Fremdsprache ab Klasse 9 kann man Latein am Gymnasium als Wahlfach wählen.Es kann dann wie die zweite Fremdsprache auch in der Oberstufe im Grund- oder Leistungskurs fortgeführt werden.

Die dritte Fremdsprache kann auf Antrag der Eltern jeweils zum Ende des Halbjahres abgegeben werden. Die jeweiligen Termine werden im Elternbrief angegeben.

   

Keine Angst vor Latein!

  • Was, wenn mein Kind mit Latein überfordert ist?
  • Was, wenn ich selbst kein Latein in der Schule hatte?
  • Was, wenn ich meinem Kind beim Lernen nicht helfen kann?

Wenn Ihr Kind für das Gymnasium als Schulform geeignet ist, dann hat es auch die Kompetenz, um in Latein erfolgreich zu lernen. Vertrauen Sie auf die Empfehlung des Kollegiums.

Viele Schülerinnen entwickeln erst im Laufe der 5. und 6. Klasse die Fähigkeit, selbständig und regelmäßig zu lernen. Trauen Sie es Ihrer Tochter zu. Sie wird dazu viele Hilfen von den Lehrern bekommen.

Es ist nicht notwendig, dass Sie Ihrer Tochter bei den Hausaufgaben helfen, indem Sie die Rolle des Lehrers ersetzen. Es reicht aus, wenn Sie Ihr Kind zum Lernen ermutigen. Alles Weitere klärt der Lehrer im Unterricht. Wenn Probleme auftauchen, wird er mit Ihnen Rücksprache halten.

Wenn Ihre Tochter Sie um Hilfe beim Vokabellernen bittet, können Sie das problemlos tun.  Im Gegensatz zu anderen Sprachen ist die Aussprache in Latein ganz einfach, so dass das Abfragen von Vokabeln für Sie kein Problem ist, auch wenn Sie die Sprache nicht gelernt haben.

  

Unser Lehrbuch für Latein als 2. Fremdsprache

Das neue Lehrwerk Cursus Ausgabe A ist eine Neubearbeitung, die eine ansprechende Gestaltung mit einer durchdachten Konzeption verbindet.
Es gibt eine Vielzahl von Zusatzmaterial.

Für das erste Lernjahr beginnt das Lehrbuch mit einer fortlaufenden Geschichte um die beiden Jugendlichen Flavia und Quintus. Dieser motivierende Einstieg beinhaltet die Begegnung mit dem Alltag im alten Rom. In den späteren Jahren werden Inhalte aus Geschichte, Mythologie und Philosophie der Antike eingeführt.

Jedes Kapitel enthält neben einem Übersetzungstext viele Übungen in differenzierten Schwierigkeitsgraden und eine reiche Bebilderung. Nach jeweils vier Lektionen werden die Inhalte in sogenannten "Inseln" wiederholt und vertieft.

Beispielseiten können Sie sich auf der Seite des Verlags anschauen:
http://www.oldenbourg.de/osv/reihe/r-6140/ra-10242/titel

  

Unser Lehrbuch für Latein als 3. Fremdsprache

Die dritte Fremdsprache führt in 2 Jahren zur Lektürephase. Darum sind die Grammatikportionen stärker komprimiert als in der zweiten Fremdsprache. Auch der Grundwortschatz ist reduziert. Da die Schülerinnen nun schon zwei Fremdsprachen gelernt haben, sind sie in der Regel in der Lage, sich leicht auch eine dritte Fremdsprache anzueignen, sofern das Lernen einer Sprache ihnen grundsätzlich Spaß macht.

Bei erfolgreichem Abschluss der 10. Klasse ist eine Weiterführung von Latein in einem Grund- oder Leistungskurs der Oberstufe zusammen mit den Schülerinnen der 2. Fremdsprache bei entsprechender Lernmotivation durchaus möglich. Den Nachteil geringerer Übungszeit gleicht der komprimierte Wissenserwerb aus.

Einen Einblick in das Lehrbuch bekommen Sie hier:
http://www.ccbuchner.de/reihe-1-1/cursus_brevis-45/

  

Der Lateinunterricht

Ziel des Unterrichts ist es, die Schülerinnen in der Lehrbuchphase innerhalb von dreieinhalb Jahren zu der Fähigkeit zu führen, Texte selbständig zu übersetzen. Dazu werden alle wichtigen Grammatikphänomene nach und nach eingeführt und an Texten geübt. Außerdem wird ein Grundwortschatz erworben.

Anschließend können sie ab Klasse 9 in der Lektürephase Originaltexte von römischen Autoren erarbeiten und sich dabei in die Gedankenwelt der Antike vertiefen.

Gelesen werden dann z.B. Ovid, Caesar, Cicero, Hyginus, Vergil u.a.

In der Lehrbuchphase arbeiten die Schülerinnen hauptsächlich mit dem Lehrbuch. Im Unterricht wird die Grammatik eingeführt, Übersetzungen gemeinsam erarbeitet und dabei der Inhalt der Lektion vertieft.

In den Hausaufgaben werden Übersetzungen vor- oder nachbereitet, Vokabeln gelernt und Übungen angefertigt.

  

Notengebung im Lateinunterricht

In den Klassenarbeiten spielt die Fähigkeit zur Übersetzung vom Lateinischen ins Deutsche eine vorherrschende Rolle. Daneben werden auch Grammatikwissen und Vokabeln abgefragt.

In Latein werden vier Klassenarbeiten im Schuljahr geschrieben. Diese zählen die Hälfte der Gesamtnote.

Außerdem schreiben die Schülerinnen im laufenden Unterricht auch Vokabeltests und ggfs. Grammatiktests. Weitere Noten werden durch die  mündliche Mitarbeit im Unterricht (sog. Epochalnoten) erworben.

  

Das Latinum

Das Latinum ist ein bundesweit anerkannter Abschluss im Fach Latein.

Das Latinum ist auch heute noch Studienvoraussetzung für viele Fächer, vor allem für romanische Sprachen, Geschichte, Theologie und Philosophie, aber natürlich vor allem für Latein, Griechisch und andere Sprachen des Altertums. An einzelnen Universitäten wird das Latinum auch für Archäologie und Philologie vorausgesetzt.

Im Einzelnen kommt es auf die Universität und das Bundesland an, ob das Latinum eine Studienvoraussetzung ist.

In Lehramtsstudiengängen wird es nicht mehr überall verlangt. Für Medizin, Germanistik und Jura wird es in Deutschland nicht mehr gefordert.

Das Große Latinum wird noch in einzelnen Bundesländern für ein Studium in Latein und Griechisch vorausgesetzt.

Das Latinum erwirbt man, indem man von der 6. bis 10. Klasse oder von der 9. bis 13. Klasse Latein als Fach belegt hat und es mit mindestens einer ausreichenden Note (4) abschließt.

Das Große Latinum erwirbt man, indem man von der 6. bis 13. Klasse Latein als Fach belegt hat und es mit mindestens einer ausreichenden Note (4) abschließt. Man kann es auch erwerben, wenn man Latein von der 9. bis 13. Klasse belegt hat und mit einer mündlichen und schriftlichen Zusatzprüfung abschließt.

Genauere Rechtsgrundlagen finden Sie auf den Seiten des Bildungsservers:
https://rfb.bildung-rp.de/latein/materialien/rechtsgrundlagen/latinum.html

Es ist sehr mühsam, Lateinkenntnisse an der Universität in einem dreisemestrigen Zusatzkurs nachzuholen. Darum ist es empfehlenswert, das Angebot an der Schule zu nutzen.

  

Wettbewerbe in Latein

Auch mit Latein kann eine einzelne Schülerin oder eine Gruppe von Schülerinnen der Mittelstufe (7. bis 10. Klasse) am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilnehmen.

Informationen dazu finden Sie auf folgender Website:
https://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/

   
Am SFG nehmen seit vielen Jahren einzelne Schülerinnen der Oberstufe (11. und 12. Klasse) erfolgreich am Certamen Rheno-Palatinum teil.

Informationen dazu finden Sie auf folgender Website:
https://wettbewerbe.bildung-rp.de/sprachliche-und-literarische-wettbewerbe/landeswettbewerb-alte-sprachen-certamen-rheno-palatinum-crp.html

  

Exkursionen

Da wir in der Pfalz das Glück haben, vor 2000 Jahren zum Römischen Reich gehört zu haben, gibt es in der Umgebung eine Vielzahl von lohnenden Zielen für einen Ausflug in die Römerzeit.

Beliebt ist ein Tagesausflug ins Römermuseum Schwarzenacker bei Homburg. Dort können die Schülerinnen neben einer Führung über die Ausgrabungsstätte auch ein Handwerk ausprobieren (z.B. Mosaik, Steinmetzarbeit) und nach alten römischen Rezepten kochen.

Nähere Informationen können Sie hier erhalten:
http://www.roemermuseum-schwarzenacker.de/

Im Wandertagskonzept der Schule ist vorgesehen, dass die 7. oder 8. Klassen einmal nach Trier fahren. Dort sind viele Gebäude aus der Römerzeit noch soweit erhalten, dass man einen Eindruck von einer römischen Stadt bekommt.

Weitere lohnende Ziele in der Umgebung sind die Villa Borg bei Mettlach, die Römerkelter bei Wachenheim und das römische Vicus Eisenberg.

Klassenfahrt / Studienfahrt nach Rom

Falls gewünscht, wird in der 12. Klasse auch eine Fahrt nach Rom angeboten.

Dabei sind die Besichtigung der antiken Stätten wie Kolosseum, Forum Romanum und Katakomben zentral. Aber auch Kunstgeschichte und Kirchengeschichte werden dabei vermittelt. Beliebt ist auch ein Besuch der Vatikanischen Museen.

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